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Mehr als 200 artistic seeds haben bislang stattgefunden. Ein Vielzahl toller Projekte ist daraus hervorgegangen. Bis  April 2017 werden noch 20 weitere artistic seeds stattfinden. Bewerbungen sind dafür nicht mehr möglich. BildungsCent arbeitet aber kontinuierlich an der Konzeption neuer, innovativer Programme. Schon ab Sommer 2017 möchten wir weiteren Gruppen ermöglichen, Klimakünstler*innen zu begegnen, neue Blickwinkel auf den Klimawandel einzunehmen und ungewöhnliche Handlungsweisen zu erproben. Wenn sie über die weiteren Entwicklungen und Teilnahmemöglichkeiten auf dem Laufenden bleiben möchten, informieren wir Sie gerne über unseren Newsletter.

Unser Anspruch

Wer einmal angefangen hat, sich mit dem Thema Klimawandel zu beschäftigen, wer Fakten zusammengetragen und Zusammenhänge verstanden hat, der wird sich bald die Fragen stellen: Was tun?

KlimaKunstSchule gibt darauf keine simple Antwort. Auch weil die Hoffnung besteht, dass darauf noch nicht alle Antworten gefunden wurden. Stattdessen ermöglichen wir Begegnungen mit Kunstschaffenden, die selbst experimentieren und forschen. Manche provozieren, manche suchen den Dialog. Einige sammeln und verwerten, andere hinterlassen Spuren. Nur eins ist allen gemeinsam: mit fertigen Antworten arbeiten sie nicht.

Wir nennen dieses Format 'artistic seed'. Weil diese Begegnung ein Anfang sein kann, aus dem etwas erwächst. Eine Gruppe von Schüler*innen, die am Überlegen ist, was sie tun kann, wird durch den Tag mit einem Kunstschaffenden vielleicht zu einer Idee inspiriert. Einem Gedankenblitz, für den sie in der Schule Zeit und von BildungsCent Geld bekommen, um ihn weiterzuentwickeln und zu einem Vorhaben zu machen, das ihnen wichtig ist.

Basis

Vor der Begegnung mit der Kunst steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel. Eine fragende Gruppe an Schüler*innen ist schließlich der fruchtbare Boden, den eine 'artistic seed' braucht. Wer das Heft des Handelns in die Hand nehmen will, sollte wissen, worum es ihm geht.

Meist sind es Lehrer*innen, die über gelungene Wissensvermittlung im und außerhalb des Fachunterrichts ihre Klassen und Kurse an diesen Punkt heranführen. Sie bringen ihren Schüler*innen etwas bei, nicht um es später abzufragen, sondern damit sie verstehen und fragen: Was folgt für uns aus diesem Wissen?

Das meinen wir, wenn wir schreiben: „Dieses Programm richtet sich an Schüler*innengruppen, die sich bereits mit dem Thema Klimawandel auseinandergesetzt haben.“ Es ist der Grund, warum wir vor der Zusage für die Programmteilnahme wissen möchten, wie sich die Lernenden mit dem Thema beschäftigt haben und wie viel Zeit vorhanden ist, um eine mögliche Idee, die entsteht, wachsen und gedeihen zu lassen.