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Sekundarschule "An der Elbe" Parey Parey

Justin, Richard, Lukas, Johannes, Pascal und Tom aus der 10. Klasse leisteten mit einer selbstkreierten „TV Show“ ihren Beitrag zur KlimaKunstKampagne. Eigenständig und konzentriert erarbeiteten sie das Konzept der Show, bei der sie unterhaltsam aber trotzdem informativ mit ihren Mitschülerinnen und Mitschülern über die Ursachen und Folgen des Klimawandels in den Dialog treten wollten. Sie scheuten weder den inhaltlichen noch organisatorischen Aufwand, kümmerten sich um die Technik und die zahlreichen Requisiten für die zweistündige Show. Schließlich war die Bühne frei für ihr buntes Programm: Es gab einen Wettbewerb im ökologischen Einkaufen, bei dem nicht nur die Auswahl der Produkte sondern auch die Wahl der Tragetasche bewertet wurde. Bei der Quizshow „Eins, zwei oder drei“ vertieften die Jugendlichen vorhandenes Wissen, lernten aber auch viel Neues über den Klimawandel. Mit dem Ausbruch eines selbstgebauten Vulkanmodells demonstrierten die Moderatoren effektvoll die natürliche Entstehung von Treibhausgasen, und mit einer Powerpoint-Präsentation informierten sie über wichtige Umweltzusammenhänge. Das Bobby-Car-Rennen durch die Aula führte mit einem Augenzwinkern vor, was Diesel-, Elektro- und Hybridautos so alles können und nicht können. Langeweile kam bei dem stets miteinbezogenen Publikum nicht auf und die Begeisterung bei Mitschülern, Lehrkräften und Presse war groß.

Durch die erfolgreiche Planung und Durchführung des Projekts wurden die Jugendlichen darin bestärkt, dass sie tolle und wirksame Initiativen auf die Beine stellen können. Sie sehen ihre Möglichkeiten des täglichen Lebens nun aus einem ganz anderen Blickwinkel.

Doris Tuppatsch, Projektbetreuerin

Die Aufführung hat deutliche Spuren hinterlassen, das Umweltbewusstsein der Schülerinnen und Schüler gestärkt und weiterführende Diskussionen in anderen Fächern ausgelöst. Aus Platzgründen konnten nicht alle Klassen bei der Show dabei sein. Deshalb wird es eine zweite Aufführung geben, zu der auch Vertreter der Gemeinde und des Nabu eingeladen werden sollen.